Die wunderschöne Stadt an der Elbe kann auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken, wenngleich ein beachtlicher Teil der historischen Altstadt im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Aufwändige Restaurierungsarbeiten haben vielen Gebäuden wieder zu ihrer alten Pracht verholfen, so auch der Frauenkirche, die mit ihrer detailgetreuen Fassade und der prächtigen Kuppel ein Symbol für die Wiederauferstehung der Stadt ist.

Heute ist Dresden ein Besuchermagnet, dafür sorgen bekannte Sehenswürdigkeiten wie der barocke Zwinger und die reizende Altstadt. Zu sehen gibt es genug, zu viel sogar, um alles an einem Wochenende zu schaffen. Wir verraten Ihnen hier, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

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Der barocke Zwinger. Foto: Dennis Jarvis.

Kunst und Kultur

Kein Wochenendtrip nach Dresden wäre komplett ohne einen Besuch der Frauenkirche und des Grünen Gewölbes. Zu den Schätzen der historischen Sammlung zählt auch der Grüne Dresden, ein seltener grüner Diamant, und weitere Kostbarkeiten aus der einstigen Schatzkammer der Wettiner Fürsten. So sehenswert wie diese Orte sind, so groß ist auch der Besucherandrang. Beginnen Sie daher mit einer weniger bekannten Sehenswürdigkeit, dem Albertinum.

Der imponierende Renaissancebau befindet sich am Elbufer und kann eine großartige Sammlung an Gemälden und Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aufweisen, darunter bedeutende Werke aus der Romantik und von Van Gogh. Das Museum selbst wurde bei der Jahrhundertflut 2002 stark beschädigt. Der finanziellen Unterstützung mehrerer Künstler ist es zu verdanken, dass das Gebäude komplett saniert werden konnte. Der hochwassersichere Bau ist heute selbst eine Attraktion.

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Der Hof der Elemente in Kunsthofpassage. Foto: Nicolas Vollmer. 

Traditionsreiche Läden und moderne Boutiquen

Auch für Shoppingfans hält Dresden so einiges bereit, darunter urige Läden wie die Pfunds Molkerei, der angeblich älteste Milchladen Ostdeutschlands. Die kunstvollen, von Hand bemalten Fliesen an den Wänden lassen keinen Zweifel an der langjährigen Geschichte.

Moderner dagegen geht es in der Prager Straße zu, Dresdens größter Einkaufsstraße mit den üblichen großen Geschäften. Trendsetter dagegen zieht es in die coolen Boutiquen und Cafés der Königstraße. Beide Einkaufsstraßen sind einen Besuch wert, aber um das wahre Dresden kennenzulernen, sollten Sie zunächst die Kunsthofpassage aufsuchen. Die Gewerbe in den Höfen in der alternativ angehauchten Dresdner Neustadt bieten handgefertigte Kleidung, Bier und Speisen. Mehrere gute Cafés und Restaurants wie das Acheron und Mama Africa dagegen laden zu einer Verschnaufpause vom Shoppen ein.

Besonders eindrucksvoll ist der Hof der Elemente mit seiner bizarren blauen Fassade und einem Wasserspiel aus Regenrinnen, Trompeten und Musik. Wer hätte gedacht, dass Dresden im Regen so faszinierend sein kann.

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Restaurant Schmidt’s.

Speisen mit Stil

Auch in kulinarischer Hinsicht hat Dresden einiges zu bieten. Von traditionell über preisgekrönt bis hin zu ziemlich gewagt ist alles mit dabei. Im Sternerestaurant Caroussel können Sie sich aufs Feinste verwöhnen lassen. Die exquisiten französischen Speisen werden auf Meißner Porzellan serviert. Die Grandeur des Speisesaals und die ausgezeichnete Weinkarte machen das kulinarische Erlebnis perfekt.

Authentischer geht es im Restaurant Schmidt’s zu. Deftige Klassiker bekommen hier ein modernes Update, ein Mix, der für jeden Geschmack etwas bereithält. Das Degustationsmenü löst zudem das Problem der Qual der Wahl.

In beiden Restaurants ist der Andrang am Wochenende hoch, reservieren Sie daher am besten einen Tisch im Voraus.

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