Die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar wurde 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet, indem er seine 1.400 Bücher umfassende Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. Heute ist sie eine maßgebende Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte. Bis zu seinem Tod 1832 wurde sie von Johann Wolfgang von Goethe geleitet, der sie zu einer der bedeutendsten des Landes machte. Und auch heute noch gilt das Archiv der Weimarer Klassik zu einem der Wichtigsten. Prominentestes Buch des etwa 1 Mio. Bände zählenden Bestands ist die Luther-Bibel von 1534 – die erste Gesamtausgabe seiner Bibelübersetzung, dicht gefolgt von einer bedeutenden, ca. 10.000 Bände starken Shakespeare-Sammlung. Und schließlich ist diese Bibliothek nicht nur ein Eldorado für Bibliophile, sondern auch eine absolute Augenweide mit unzähligen Büsten und Gemälden, die die Balkone, Treppenaufgänge und Säulen schmücken. Auch sie gehört als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe. Dienstags bis sonntags von 9:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

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