Die Geschichte der Aegidienkirche lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Die heute noch vorhandene, dreischiffige gotische Hallenkirche mit Chor und Langhaus wurde 1347 erbaut. 1943 bei Luftangriffen zerstört, hat man auf den Wiederaufbau verzichtet, stattdessen dient die Ruine als Mahnmal für die Opfer von Kriegen und Gewalt. Lediglich der Turmstumpf wurde 1958 aufgestockt und ein Glockenspiel darin angebracht, das regelmäßig erklingt. Im Turmeingang befindet sich die 1985 von der Partnerstadt Hiroshima gestiftete Friedensglocke, die jedes Jahr am 6. August beim Gedenkgottesdienst für die Opfer des Atombombenabwurfs angeschlagen wird.

Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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